Firmen-Hauptgebäude in Burscheid verschwindet

Industriebrache an der Buscheider Hauptstraße wird neu bebaut

Abbrucharbeiten in Burscheid

  18.02.2017     Referenzprojekte    Abbrucharbeiten, Burscheid

Am Freitag wurde das Haus einstige Hauptgebäude der Firma Bergfeld & Heider an der Hauptsraße mit dem Greifer der Firma Reuss abgerissen. Die Stunde der einstigen Unternehmervilla hat geschlagen. Rund 13.000 Quadratmeter Fläche wird plan gewalzt. Die Abbrucharbeiten wurden von der Firma Reuss GmbH - Spezialist für Erdbau & Abbruch durchgeführt.

48 Reihenhäuser und Doppelhäuser mit je 141 Quadratmetern will die Wiesbadener Projektgesellschaft Traumhaus im ersten Bauabschnitt an der Hauptstraße bauen. Zwischen den Discountern Penny und Aldi liegt das Areal, die Zufahrt war im Stadtentwicklungsausschuss mehrfach ein Thema. Ursprünglich war die Erschließung über eine gemeinsame Zufahrt mit Aldi geplant, doch zu der Discounter sein Einverständnis dazu zurück. Alternativ wurde eine Zufahrt an der Grenze zum Gelände des Penny-Markts und des Schützenhauses geplant.

In einem zweiten Bauabschnitt der laut Thamm schätzungsweise in zehn bis 15 Monaten beginnen dürfte, sind an der Hauptstraße Mehrgeschosswohnbauten mit Pultdach vorgesehen. Die in Massivbauweise erstellten Reihen- und Doppelhäuser mit Stellplätzen, Garagen und Car-Ports im Wechsel werden nun zuerst gebaut. Da Maler- und Tapezierarbeiten sowei die Bodenbeläge in Eigenleistung vorgenommen werden, rechnet Thamm damit, dass zu Jahresende bereits die ersten Bauherren selbst in den Häuseren werkeln dürfen.

Bis auf zwei Immobilien, die in umittelbarer Nachbarschaft der Supermärkte liegen und wegen des Lärmschutzes baulich etwas eingeschränkt sind, sind alle Häuser verkauft. Wie Julia Thamm vom Marketing der Firma Traumhaus erklärt, sind junge Familien die Zielgruppe. Da es keinen Keller gibt, seien die Häuser für durchschnittlich 240.000 Euro einschließlich Grundstück erschwinglich. Spitzböden und Abstellkammern sollen für genügend Stauraum sorgen.

Geheizt wird über eine zentrale Pelletanlage. Das hatte im Stadtentwicklungsausschuss Ende 2015 für Diskussionen gesorgt. DIe UWG hatt stattdessen für Gasanschlüsse plädiert. Dann hätte man auch die Stadtwerke mit ins Boot holen können, die als lokaler Anbieter die Neubauten beliefert hätten. Die Traumhaus-Gesellschaften mti Projekten in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrehin-Westfalen sind indes überregional. Gerade ist eine Wohnanlage in Langenfeld, An der Landstraße, fertig geworden.

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 Quelle: Kölner Anzeiger


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